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ratlos

Samstag, 19. Dezember 2009

Ausschalter gesucht.

Wo genau ist nochmal der Ausschalter für meinen Kopf?

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Hürdenlauf.

Manchmal hat man das Gefühl, dass man sich selbst weiterentwickelt, dass man sich verändern kann, wenn man das will und dass alles langsam einfacher wird - der Weg ist zwar immernoch mühsam, aber man glaubt man hat den Dreh raus und man beginnt das Leben mal wieder wirklich zu mögen...

...bis man mit voller Wucht vor die nächste Wand läuft.

Und dann fragt man sich, ob man vor lauter Zuversicht nur so verträumt in der Gegend herumgeschaut hat, dass man die Wand vor sich übersehen hat - oder ob jemand sie mutwillig in einem Moment der Unachtsamkeit vor einem hochgezogen hat und man immernoch auf dem richtigen Weg ist...

...heute habe ich das Gefühl, dass es einfach zweiteres gewesen sein muss. Und deswegen lass ich mich so leicht nicht unterkriegen!


(Es kann ja schließlich nicht immer alles an einem selbst liegen!...)

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Schrecklich.

Gefühle sind schrecklich. Manchmal zumindest. Schrecklich schön. Aber dann auch einfach nur schrecklich. Vor allem, wenn sie schrecklich schön sind und man sie spontan nicht ausleben kann. Wussten Sie schon: ich neige zur Theatralik!

Verstehen muss der verehrte Leser oder die verehrte Leserin das nicht. Ausführungen und Reiseberichte aus meinem Leben folgen am Wochenende wieder (auf eine für ein breiteres Publikum verständlichere Weise). Ich habe viel nachzuholen, wenn mein Blog nicht vollkommen aussterben soll bei all dem Trubel.

Ich verbleibe bis dahin,
Ihre Ra-Bea

Donnerstag, 26. Februar 2009

Ayurveda.

Da wollte ich selbst mal wissen wie es ist, sich so zu ernähren. Ich habe sogar meinen individuellen Konstitutionstyp ermittelt.

Und dann habe ich mir meine erste nach Ayurvedaregeln gewürzte, auf mich zugeschnittene Gewürzmilch gekocht.

Mir ist jetzt übrigens schlecht.

Freitag, 23. Januar 2009

Alte Menschen in Felljacken.

Warum haben - zumindest in meiner näheren Umgebung - alte Leute (also ich meinte "alt"(jenseits von Gut und Böse) - nicht so wie der Herr Baron, ich rede von eventuellen Zeitzeugen des Krieges)...also nochmal:

Warum haben alte Menschen, vor allem Frauen, eigentlich so oft einen Pelz? - Um die Schultern, natürlich.

a) Sind sie Umweltbewegungsverweigerer? - Einfach, um sich abzugrenzen. Eine Seniorensubkultur, könnte man sagen. Die Jugend machts ja vor!

b) Stammt er vielleicht eher von einem armen Steif-Riesen-Teddybär, oder ist echter Pelz für diese Generation vielleicht doch wirklich noch ein Statussymbol in Gedenken an jene Tage, wo die Welt noch in Ordnung war?

c) oder hat ihr Gatte dieses edle Tier noch selbst erlegt? - Natürlich nur bewaffnet mit einem Buschmesser, als er damals bei der Jagd im Dschungel von... ihr wisst schon. Damals, als das noch nicht verboten und die roten Listen noch nicht gewissenhaft geführt wurden.

d) Sind das gewissenlose, blutrünstige MonsterINNEN, die bei Nacht und Nebel durch den Dschungel von Heidelberg streifen und...(mir das Fell abziehen, wenn sie das lesen!)

e) Gehen Sie bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen!

Naja, man weiß es nicht. Auffällig ist die Pelzdichte ja schon.

In diesem Sinne wünsche ich ein schönes Wochenende!

Ra-Bea (bedrohte Tierart!)

Mittwoch, 9. Januar 2008

Weisheit...

Professor: "Ja, "Volk" ist natürlich ein altmodischer Begriff... und das klingt auch gleich immer so "völkisch"..." *kein Kommentar*

Heute war er wirklich in Hochform. Kaum ein paar Minuten später:

Student: "Demokratie? - Das haben uns die Amerikaner doch angetan." - Provokantes Schmunzeln.
Professor: "Naja, aber vor dem Zweiten Weltkrieg hatten wir ja auch schon Weimar..."
(natürlich - Weimar - vollkommen unabhängig von Weltkriegen und Siegermächten *augenroll*)...

Besser war noch der Student, der mir letzte Woche erklären wollte, dass wir vor den Weltkriegen doch auch schon eine Demokratie hatten. Eine Demokratie? - My dear mister singing-club. Kaiser Wilhelm hätte das sicher nicht gefallen...

Und jene Studentin, die letztens in einem Referat sagte:
"Die Völkerschlacht bei Leipzig - ja, da muss ich gestehen, dass ich damit auch nichts anfangen konnte und von der Schlacht noch nie gehört hatte, aber ich habe dann mal nachgeschlagen..."

AHHH!
Totale Geschichtsignoranz?! ....Untergang der Allgemeinbildung?

Montag, 29. Oktober 2007

Kreativitätsdefizitgeständnis.

Ich dachte, dass ich ein kreativer Mensch wäre. Und als mir letzte Woche klar geworden ist, dass Halloween naht, da hab ich mir insgeheim die Hände gerieben und mir geschworen endlich mal wieder außerordentlich kreativ zu sein. Mich mal ein bißchen ins Zeug zu legen, um mich im Gewirr des Bonner Nachtlebens aus dem Gewimmel der dunklen Gestalten hervorzuheben. Um jedoch zu wissen, welchen Kriterien mein gruseliges Outfit entsprechen muss hab ich kurzerhand die Homepage meiner Lieblingsdiskothek aufgesucht um zu sehen, was den da so los ist - an jenem gespenstigen Abend. Vorletztes Jahr war übrigens Vampirparty und ich hab es mir damals ziemlich leicht gemacht. Und eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass man mir durch die Mottoparty keine Steine in den Weg legen wird. Aber dann sowas... Eine Alienparty! - Aliens haben freien Eintritt. Aber wie bitte bastelt man sich innerhalb weniger Tage ein brauchbares Alienkostüm, was nicht gleich lächerlich wirkt? - In zweiter Trausamkeit mit einem Mann an meiner Seite hab ich gegoogelt was das Zeug hält. Aber es ist garnicht so einfach sich einen Alien zu basteln - es sei denn man bestellt sich eine Maske oder ein Kostüm, gibt tierisch viel Geld aus und sieht am Ende aus wie alle anderen...nunja, zur Not bezahl ich halt den doofen Eintritt und geh als Killerbraut oder Zombie. Schließlich ist alles, was ich in der Stadt auftreiben konnte ein paar Spinnen, ein bißchen Kunstblut und ein paar künstliche Narben und Hautfetzen... schade, so werde ich gewiss kein Alien.

Ich finde, da könntet ihr als meine Leser jetzt mal kreativ werden und mir aus der Patsche helfen. Oder seid ihr womöglich genauso unkreativ? ;)...Seht es als Herausforderung!

Montag, 1. Oktober 2007

Jacke wie Hose.

Der Kleiderschrank ist leer. Und zwar, um allen Klischees zu trotzen, war es diesesmal bei meinem Freund der Fall. Männer brauchen halt nicht viel, aber wenn das bißchen Kleidung dann mal reif für die Mülltonne ist, dann muss man die Männer ja nötigen mal endlich in die Stadt zu gehen. Wie Männer einkaufen ist ja klar: In den Laden rein. Wahllos ein Kleidungsstück von einem der ersten Stapel nehmen. Begutachten - im Ausnahmefall vielleicht (eventuell) anprobieren. Kaufen. Fertig.

Aber nicht mit mir.

1.) Geschäft: Wir finden einen Pullover. Es gibt ihn nur noch in S und L. Der Herr hat M. Er zieht mal S über. Der Pulli passt wirklich geraaade so.

Er: "Ja, ist doch egal. Nehm ich."
Ich: "Nein, der ist zu klein. - Einmal waschen und du kannst ihn vergessen."
Er: "Achwas, ist doch egal. Selbst wenn, dann schenk ich ihn dir."
Ich: "Er sitzt aber nicht so vorteilhaft, wenn er so eng ist."
Er: "Aber passt doch."...
Nach meinem BEFEHL den Pulli nicht zu kaufen und den Verweis auf die meterlange Schlange ("Da haben wir ja fünfmal einen besseren Pulli gefunden") gehen wir schließlich weiter.

2.) Geschäft: Wir finden einen Pullover. Sehr günstig. Hässlich und der Reißverschluss klemmt. Gleiche Diskussion, aber langsam merkt er, dass er den kürzeren zieht.

3.) Geschäft: Wir finden einen Pullover. Erträglicher Preis. Sitzt gut. Perfekt.

Er: "Gut, soll ich den gleich in zwei Farben nehmen?"
Ich: "Ist doch langweilig, willst du nicht noch nach nem anderen guchen?"
Wenn Blicke töten könnten. Unverständnis seinerseits, aber ich setze mich durch. Schließlich an der Kasse kann ich mir ein "Ich habs ja gesagt, mal zwei Geschäfte weitergucken lohnt sich doch." nicht verkneifen.

Darauf er: "Warum? Sonst hätte ich jetzt mindestens schon zwei Pullis"...

GNA. - Männer! (Ja, das verallgemeiner ich extra mal ganz provokativ.)

Montag, 17. September 2007

Migrantenrasierer.

Auf der Suche nach soziologischer Fachliteratur zu Migrationsbewegungen bei Amazon habe ich eine rätselhafte Entdeckung gemacht. Wenn man dort "Migration" als Suchwort eingibt, dann kommt folgendes dabei rum:

Klick!

Man beachte Nummer 15 auf der Liste. Wirklich empfehlenswert.

Was möchte Amazon mir damit sagen?

A) Soziologen sollten sich öfter rasieren.
B) Migranten haben oft mit Gesichtsbehaarung zu kämpfen.
C) Selbstmord ist ein Ausweg aus dem Weltenchaos.
D) Internationale Rasierer - ein Allheilmittel gegen Kulturkonflikte.
E) ???


GNA!

Montag, 3. September 2007

Ich färb mir meine Welt.

Erstaunlich. Ich gehe in ein Geschäft um mir Haarfarbe zu kaufen, nach meinem kurzen Abstecher zum Friseur, und stehe vollkommen ratlos vor dem Regal. Was bleibt einem schon noch, wenn man blond, schwarz, braun und rot in den letzten 10 Lebensjahren unaufhörlich in sein Haar geschmiert hat? Mir ist langweilig. - Was bleibt?

Ich entscheide mich schließlich für ein selbstbewusstes Dunkelbraun. Nachdem ich die letzten Male immer rot gewählt habe, will ich doch nochmal was anderes ausprobieren. Und schwarz macht eh so blaß und ist so unnatürlich. Nun also endlich eine Entscheidung. Auf dem Heimweg ringe ich mit meinen Zweifeln. Ich schaue mir die Dame auf der Packung wieder und wieder an - ich finde ein schönes dunkelbraun.

Nun sind meine Haare schwarz-rot. Die Packung hat gelogen.

Espressionismus

Impressions to go.

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