erlebt

Sonntag, 4. Mai 2008

Kollektives Grillen.

Beim alljährlichen ersten kollektiven Grillevent ("Rhein in Flammen") war dieses Jahr mal wieder ganz Bonn auf den Beinen. Und so war auch ich aus meinem Exil in Koblenz angereist um mir das Spektakel nicht entgehen zu lassen.
Als C. und ich gegen 18:30 das Oberkasseler Rheinufer betraten ("Da sind nicht soviele Leute - viel gemütlicher", wie S. verkündet hatte), fanden wir noch gerade zwischen zwei grillwütigen Gruppen in erster Reihe einen unmittelbar rheinnahen Deckenplatz. Und mit 2-Euro-Party-Grills von einer Supermarktkette unserer Vertrauens, einem Kasten gutem Hansa-Bier und jeder Menge Grillgut (und allem, was man sonst noch braucht, damit man aussieht, als wollte man zwei Wochen auf der Wiese campen) ausgestattet, ließen wir uns nieder, warteten auf den Rest der Truppe, die einen "richtigen" Grill mitbringen wollten, rissen uns die Klamotten vom Leib und genossen die erste Sommersonne.
Man muss dazu sagen: Die Sonne hatte rasch beschlossen, dass es mit dem Sommer nun fürs Erste wohl reichen sollte und ließ uns im Stich, so dass wir schnellstens zusahen unsere Outfits wieder zu komplettieren und auf "doch noch kalt" umzusatteln - Vertauschungs- und Verwirrungszustände nicht ausgeschlossen.
Gegrillt haben wir wirklich kreativ - selbst mein linker Schuh musste dran glauben, nachdem ich am Rheinufer den Stein geschickt umgangen hatte und mein Schuh sich genüsslich voll Rheinwasser gesogen hatte. Nunja - man hat ja sonst nichts zu tun, also kann man auch munter Schuhe trockenen und den Dingen harren, die da kommen...
Im Endeffekt kamen "die Dinge" dann auch - in Form eines gigantischen Feuerwerks. Und wir hatten einen herrlichen Blick: Im Vordergrund die beleuchteten Schiffe (mit anschließendem Hupkonzert), dahinter das beeindruckende Feuerwerk - und im Hintergrund den Posttower...

Wie romantisch.

Liebe Grüße, Bea

P.S.: Also Herr Baron, irgendwie kann ich Ihren Besuch bei mir schwer in Worte fassen - bestimmt ist das Event auch bald schon verjährt und ich habe immernoch keinen Bericht verfasst...*sfz*

Sonntag, 27. April 2008

Tag am See.

Sommerwetter.

Ausflug zum See.

ausflug

Und das obligatorische Sonnenbrillenfoto:

porno

Donnerstag, 24. April 2008

URLECKER

Schweizer Schokolade.

Mehr dazu - und ausführlicher - in den kommenden Tagen. Ich habs mal wieder eilig.

Dienstag, 22. April 2008

Geschafft.

Ich bin jetzt offiziell Zwischenprüfungsmagisterin.
Ich hab den Streß endlich hinter mir.

Da kann der Baron ja kommen. - Und alle, die in den nächsten Tagen sonst noch mit mir einen Trinken wollen. ;)

LG
eine Bea im Freudentaumel.

Montag, 21. April 2008

Planlos.

Und wieder amüsiert sich meine Cheffin über meinen Versuch an einem Feiertag Urlaub einzureichen.

Ich mach nämlich Pfingsturlaub.
Rockhard, ich komme! =)

Was noch peinlicher ist: Letztesmal habe ich das für den 26.12. versucht.

Donnerstag, 17. April 2008

Straßenüberquerungshilfe.



Als ob die Iren sowas interessieren würde. Selbst Ampeln und Autos werden rigoros ingnoriert.

Mittwoch, 12. März 2008

Private Stylistin...

....meine Cousine ist ferner noch begeisterte Stylistin und sobald meine Haare auch nur in ihre Reichweite kommen, so zaubert sie im Handumdrehen die umwerfendsten Frisuren:



Wer braucht schon Bruce?! ;)

Dienstag, 5. Februar 2008

Schade...

Morgen habe ich mündliche Prüfung. Schön wäre gewesen, ich wär heute nicht nochmal nach der Vorlesung zu meinem Prof um ihn etwas zu fragen, denn dann hätte ich morgen alleine auf dem Gang gestanden und er hätte mich ganz einfach vergessen...dann hätte ich ihn sicher erpressen können und niemals eine Prüfung machen müssen. - Denn ein anderer Termin ist natürlich unzmutbar!

...aber als pflichtbewusste Studentin stehe ich natürlich zu oft in Kontakt mit dem Herrn Professor, dass er mich leider wohl nie vergessen wird. Schade.

Also zurück zu den Büchern in der Hoffnung Euch bald wieder mit banalerin Dingen unterhalten zu können. (Attacke! - Geschichtstheoretiker des 19./20. Jh., ich komme!)

Freitag, 11. Januar 2008

Ich wohne da...

...wo ein Mann in kuscheligen, aber viel zu kleinen Frauenpantoffeln und einem langen Mantel, unter dem nur ein Bärchennachthemd - eigentlich auch für Frau ausgelegt - und ein paar behaarte Beine herausschauen, morgens auf dem Balkon steht und raucht. - Ein Bild für die Götter.

Warum? - Er hat in einem Zimmer von 20qm seine Kleidung unauffindbar verlegt. Das kann ja schließlich jedem mal passieren.

Mich findet ihr ein Fenster weiter. Und der Freund meiner Mitbewohnerin ist mir leicht suspekt.

Dienstag, 11. Dezember 2007

Demo - für bessere Studienbedingungen!!!

Heute gingen an meiner Universität über 1000 Stundenten auf die Straße um gegen schlechte Studienbedingungen zu demonstrieren.





(Ein paar Fotos auf der Homepage eines Bekannten:
Demo in Koblenz)

Erste Reaktionen aus der Presse und der Politik gibt es auch bereits - im Internet habe ich nur diesen Artikel gefunden:

Studenten demonstrieren gegen Raumnot

Um gleich mal dazu Stellung zu nehmen:

Sehr geehrter Herr Heiligenthal,
wir haben Seminare teilweise um 22 Uhr am Abend - gerne könnte man diese auf Freitags umverlegen, das würde jenen Studenten wirklich weiterhelfen. Aber um die Räume 7 Tage die Woche zu allen Zeiten auszunutzen müsste man auch entsprechend viele Seminare anbieten (die Räume bleiben ja schließlich so klein wie sie sind) - und das hieße man müsste endlich mal genug Personal einstellen in Relation zu 6000 Studenten. Und die Stühle vermehren sich auch nicht von selbst. Wie oft sitze ich auf Tischen oder auf dem Boden...
Durch die angeordnete Sperre von (mindestens) 2 Semestern für alle freiwerdenden Stellen (durch Pension in diesem Falle) fehlt uns in Geschichte beispielsweise ein Mittelalterprofessor. Ständig haben wir "nur" Lehrbeauftragte, die - unterbezahlt wie sie sind - für 2-4 Stunden die Woche die Uni aufsuchen um zu lehren (mehr oder weniger gründlich). Forschung bleibt da auf der Strecke. Und jene Lehrbeauftragten sind nicht einmal für Prüfungen zugelassen - so lassen wir uns von Dozenten prüfen, die wir garnicht oder nur flüchtig kennen und die sich eigentlich schon in Rente befinden. In Pädagogik befindet sich ein Professor wegen Krankheit nicht mehr an der Uni - auch er wird nicht ersetzt und die übrigen Professoren sind mit Prüfungen und Seminaren vollkommen überlastet... es gibt unzählige solcher Beispiele.
Das stundenlange Anstehen (4-5 Stunden für einen Seminarsplatz) zum Ende des Semesters mal ganz außer Acht gelassen - das wahllose herausschmeißen der Studenten durch die Professoren, wenn ihnen die Seminare zu Groß sind ("Wer im Winter Geburtstag hat, der verlässt bitte den Raum!") - die mangelnden Plätze in der Mensa - die geringe Bandbreite von Seminarsangeboten - die schlechte Ausstattung der Bibliothek - die wenigen Parkplätze...
Und auch die Umstellung auf die neuen Bachelor/Master-Studiengänge, die Einführung des KLIPS-System - als Student in Koblenz weiß man, was es heißt, wenn alles immer nur halb durchdacht wurde...
Sie machen es sich meiner Meinunge nach zu einfach, Herr Heiligenthal.

Zu meiner weiteren Verärgerung durften wir heute erfahren, dass wir in Rheinland-Pfalz was Hochschulen angeht bei der Geldervergabe ganz unten rangieren. Bildung ist unser Kapital - unsere Köpfe bringen Deutschland nach vorn - Worte, die sich in der Politik immer und immer wiederholen - aber damit wir eine gute Ausbildung erhalten können, muss in unsere Universitäten auch investiert werden!
Man kann definitiv keine Uni für 2600 Leute bauen, dann 6000 Studienplätze verteilen, gleichzeitig am Personal sparen und dennoch regelmäßig neue Studiengänge einführen - das sollte jeder nachvollziehen können.

LG, Bea

P.S.: Diese Mängel bestehen nicht erst seit diesem Semester - die Bacherlor-Studiengänge sind nur der letzte Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt! - Die Raumnot und das Chaos gibt es schon, seit ich zu studieren angefangen habe (im WS 2005).

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