[>>]

Menschen

Sonntag, 13. Dezember 2009

Neuanfang.

Es ist wie ein Neuanfang. Er ist doch nicht einfach so gegangen. Er ist zwar auch nicht einfach so zurückgekommen - aber das hätte auch keinen Sinn gehmacht. Schließlich sind wir so nicht glücklich geworden.

Aber: Er hat meine Herausforderung angenommen. Er wird sich der Sache stellen - er wird sich mir stellen - er wird sich uns stellen. Und in wie fern wir in Zukunft zusammen durchs Leben gehen, das wird dann die Zeit zeigen. Sicher ist nur: Wir sind uns wichtig. Und wir werden dafür an uns arbeiten.

Ich bin erleichtert und habe daraus eins gelernt: Man muss manchmal kämpfen, um von jemandem gesehen zu werden. Und man darf eine Person nicht einfach so gehen lassen, wenn sie einem was wert ist. Man muss sich hinterfragen können. Und man muss neue Wege gehen können.

Und damit hat mein Leben wieder an Zuversicht zurückgewonnen.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Trauerblog.

Es ist zermürbend sich hilflos zu fühlen und abwarten zu müssen - und sich doch wieder Hoffnungen zu machen. Und zu wissen, dass man sich eigentlich keine machen sollte...

...ich fürchte mein Blog wird zum Trauerblog.

...ich weiß einfach nicht, wie ich nun weitermachen soll. Klar geht es weiter - es geht immer weiter. Und mein Leben habe ja immerhin auch noch. Und das ist nicht gerade wenig. Trotzdem lähmt es mich und lässt mich verzweifeln, bis hin zu der Frage: Warum sind Menschen so? - Und warum müssen gerade jene Menschen, die mir über den Weg laufen, so sein? ...Gibt es auch andere?...Und wenn ja: Wo verdammt nochmal, kann ich die finden? ;)...

Scheinbar erfüllen nur die kitschigen Unheilig-Songs, die ich ständig höre, mein Bedürfnis nach einer heilen Welt. Ich komm mir so naiv vor. Aber ich kann das Träumen halt auch nicht lassen...

In diesem Sinne:
Auf positive, lustige oder kreative Beiträge muss der gemeine Leser nun eine Weile warten können...

LG

Montag, 7. Dezember 2009

Und manchmal...

...will man einfach nur ein halbes Jahr weiter sein.

Damit das Gefühlschaos, all die Selbst- und Fremdanalysen einfach vergessen sind. Und man einfach wieder tun und lassen kann, was man will.

...wenn sie denn vergessen sind.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Oder...

...vielleicht sind andere Menschen auf den ersten Blick manchmal zu überzeugend.

...und man merkt erst später, dass sie selbst nur weggelaufen sind.

...und ich bin eigentlich nicht bereit dabei nur zuzuschauen.

...ob mir das hilft, bezweifel ich.

Samstag, 5. Dezember 2009

Manchmal...

...muss man wohl einfach einen geliebten Menschen ziehen lassen - auch wenn man es kaum erträgt und sich immer gewünscht hat, dass dieser Tag niemals kommen würde...

Wir hatten eine schöne Zeit. Das ist wohl die Hauptsache. Manchmal lässt das Leben wohl einfach nicht zu, dass man zusammen bleibt.

Man kann sich nur versuchen nicht vollkommen aus den Augen zu verlieren - und so doch irgendwie füreinander da zu sein.

Donnerstag, 17. Januar 2008

Reality Show No. I - Herr Prof. R.

Nachdem mich der verehrte Baron auf die Idee gebracht hat mal ein literarisches Panorama der mich umgebenden Leute zu erstellen - was ich mir einige Zeit durch den Kopf gehen ließ - so eröffne ich hiermit feierlich eine neue Kategorie meines Blogs. (Herr Baron, darf ich bitten? - Hier die Schere, dort das rote Band...)

Reality TV - nur ganz ohne Fernsehen. Hier werden meine Leser nun zukünftig gefordert ihre Fantasie zu benutzen. Ich muss gestehen, dass klingt bei all den Massenmedien heutzutage altmodisch, aber manchmal muss man auch einfach alte (Erfolgs-)Strategien aufgreifen um sich aus der Masse der Unterhaltungsangebote hervorzutun.

Beginnen wir heute mit einer Person, die meinen univesitären Nachmittag heute prägte. Eine Person, deren Veranstaltungen ich gerne aufsuche, weil sie großen Unterhaltungswert haben, denn der Herr Professor ist nicht nur Pädagoge und Philosoph, sondern auch selbsternannter Schauspieler, Bildungsbürger, Musiker und "Spielernatur".
Betritt man den Raum, so kann man sicher sein, das er auf keinen Fall schon dort ist. Er lässt sich Zeit - er sitzt noch im Bistro und schlürft gemütlich seinen Kaffee während er sich dem Treiben hingibt. Am liebsten wäre es ihm wohl, wenn die Studenten sich einfach zu ihm gesellen würden - aber schließlich muss er sich ja doch all den universitären Vorschriften beugen und kommt halt mal zur Vorlesung.
Abgesehen davon liebt er seine Bühne viel zu sehr - und wenn es auch nur die eines Vorlesungsaales ist, er nimmt jede, die er kriegen kann. Und verirrt sich einmal ein Kind in den Raum - kaum älter als 8 Jahre - so wird diesem Angst und bange und es vermag seine Beine kaum schnellgenug in die Hände zu nehmen um dem hähmischen Grinsen des Herrn Professors zu entkommen - dem selbsternannten Mephisto.
Vom äußeren ein gestandener Mann, der seinen Gürtel unter seinem Kugelbauch zusammenschnüren muss und immer in einem Anzugsjacket und mit wappenartigem Goldring am Finger erscheint, innerlich jedoch gerne Freigeist - "sensibel", wie er selbst sagt. Ein Mann, der die "Brutalität" der Frauenwelt nicht erträgt - und daher wohl auf die Liebe zur Literatur und der klassischen Musik ausweichen musste.
Es gibt keinen anderen Professor, der ein Gedicht vorträgt und anschließend erklärt, dass dieses Gedicht in "D Moll" komponiert sei. Der anfängt zu dirigieren, wenn ein Student im Rhetorikkurs einen Vortrag hält. Oder der sich im Seminar "Allgemeine Pädagogik" (nach Wochen der Schlüsselsuche) spontan an den Flügel im Vorlesungsraum setzt und zur Verdeutlichung des Reisemotivs in der Reformpädagogik zur Jahrhundertwende Schubert spielt.
Er liest stundenlang voller Extase Thomas Mann und alle "großen Literaten" vor - und schreit und kreischt die Frauenfiguren - jammert und heult. Manchmal möchte man zurückweichen und wird von der nächsten Tischreihe aufgehalten. Dann jedoch wird alles ganz leise, weil er die Stimme so sehr senkt, dass kaum noch jemand was versteht - manchmal scheint er auch während er etwas schildert einfach Selbstgespräche zu führen. Man muss lachen, aber manchmal ist es auch einfach anstrengend.
In letzter Zeit hat man mehr und mehr den Eindruck, dass der verehrte Herr Professor immer weniger Pädagoge ist - und immer mehr ein schräger alter Kautz. Aber noch immer sind seine Vorlesungen gefüllt. Und wenn ihm einfällt mal wieder den "Faust" umzuschreiben und als Ein-Mann-Stück auf die Bühne zu bringen, so ist er sich einer ausverkauften Vorstellung sicher.

Fraglich ist nur immer, was man am Ende in die Klausuren schreiben soll. Bei ihm wird man wahrscheinlich mehr Bildungsbürger als Pädagoge. Und dabei sollte er mal Grundschullehrer werden...

LG, Bea

Espressionismus

Impressions to go.

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Und sehr gut zum Mitsingen...
Und sehr gut zum Mitsingen zu diesem Thema auch das...
ra-bea - 22. Dez, 13:36
Eine sehr ausgeprägte...
Eine sehr ausgeprägte Infrarstruktur, da muss...
ra-bea - 22. Dez, 12:21
Oja, der Herr Graf hat...
Oja, der Herr Graf hat verdammt gute Texte. Zuerst...
ra-bea - 22. Dez, 12:05
Gibt's doch.
Gibt's doch.
pathologe - 22. Dez, 11:50
Ach, Sie glauben doch...
Ach, Sie glauben doch nicht wirklich, dass es dort...
ra-bea - 22. Dez, 11:48

Suche

 

Archiv

Dezember 2009
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 1 
 3 
 4 
12
14
15
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 
 

Links

Status

Online seit 885 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 22. Dez, 13:37