Es gibt so Tage...
...da schafft man es mal einfach morgens mal pünktlich aufzustehen, zu duschen, gemütlich zu frühstücken, um dann festzustellen, dass man es mit dem Wecker gut gemeint hat und nun fertig in der Tür steht, aber viel zur früh dran ist und dann setzt man sich nochmal hin, trinkt einen Kaffee und geht danach gemütlich zur Arbeit...Ich mag solche Morgende. Ich bin gut gelaunt und optimistisch.
Heute war mal wieder keiner dieser Tage. Ich hätte am Donnerstag nicht so laut jubeln sollen, dass ich Semesterferien hab - mein Körper hat es scheinbar auch gehört. Als ich letzte Woche noch im Prüfungsstreß war, wurde mein Wecker gänzlich arbeitslos - ich war einfach jeden Morgen schneller... aber nun sind Ferien. Nein, "Vorlesungsfreiezeit", wie mein Prof immer wieder anmerkt und schon werde ich zum Klischeestudenten.
Nachdem ich heute morgen um kurz nach 8 einen müden Blick auf den Wecker geworfen habe, um festzustellen, dass ich in 20 Minuten auf der Arbeit sein muss, war die morgendliche Ruhe wieder gelaufen - aber damit eins mal klar ist, ich kann mich nicht erinnern den Wecker ausgestellt zu haben, also dem ganzen nur eine böse Weckerverschwörung zu Grunde liegen.
Und heute hat mich mein stupider Job dann zum ersten Mal (ich befinde mich nun in Arbeitswoche No. 4) richtig genervt - und in meinem Rucksack lag das im Eiltempo gepackte Frühstück (mein Magen knurrt - Kaffee hat er auch keinen bekommen) und in meinem Rücken mit offener Bürotür saß mein Chef ("Guuuten Morgen Frau Limbach, da haben sie ja wieder was vor sich"). Und neben mir meterhohe Zeitungstapel. - Am Ende hab ich die Zeitungen schon runter gezählt ("Noch 5 und ich darf ins Büro verschwinden, noch 4 und ich darf"...) - wenn da nicht mein Kollege um die Ecke gekommen wär: "Ach, ich hab ihnen auch noch was mitgebracht"... ("Noch 10 und ich darf ins Büro", "noch ...")...
Und um 11 hatte ichs dann doch geschafft und durfte mich wieder mit wichtigeren Aufgaben befassen: Herr P. aus D. feiert seinen 70 Geburtstag - als Mitbegründer des Heimatvereins Hintertupfingen trauert de ganze Gemeinde mit ihm... - Ja, weißte Bescheid, Schätzelein!
Aber motivierend ist eins: Bald hab ich Geld. Mein erstes Monatsgehalt. Eigentlich habe ich soviele Ideen, wofür ich es ausgeben könnte und so wenig Gehalt, aber trotzdem: Es ist mein Geld und ich hab es ganz alleine verdient - und meine Bücher bekommen endlich ein neues zu Hause und müssen sich nicht mehr in meinem viel zu kleinen Bücherregal stapeln. - Und überhaupt: SHOPPEN (*hechel*)! ... ich glaube ich werde auch noch zur Klischeefrau! =)
...so, wer sich nun fragt, warum die Bea keine interessanteren Stories auf Lager hat gerade: Morgen fahre ich nach Heidelberg und schaue mir die Uni dort an - vielleicht erzähle ich Euch dann mal von meinen Zukunftsplänen! Aber nur vielleicht... ;)
LG, Bea
P.S.: Und die Moral von der Geschicht: Um 2 Uhr morgens solltest du nicht mehr Tolstoi lesen! - (...aber es war doch so herzzerreißend...*sfz*)
Heute war mal wieder keiner dieser Tage. Ich hätte am Donnerstag nicht so laut jubeln sollen, dass ich Semesterferien hab - mein Körper hat es scheinbar auch gehört. Als ich letzte Woche noch im Prüfungsstreß war, wurde mein Wecker gänzlich arbeitslos - ich war einfach jeden Morgen schneller... aber nun sind Ferien. Nein, "Vorlesungsfreiezeit", wie mein Prof immer wieder anmerkt und schon werde ich zum Klischeestudenten.
Nachdem ich heute morgen um kurz nach 8 einen müden Blick auf den Wecker geworfen habe, um festzustellen, dass ich in 20 Minuten auf der Arbeit sein muss, war die morgendliche Ruhe wieder gelaufen - aber damit eins mal klar ist, ich kann mich nicht erinnern den Wecker ausgestellt zu haben, also dem ganzen nur eine böse Weckerverschwörung zu Grunde liegen.
Und heute hat mich mein stupider Job dann zum ersten Mal (ich befinde mich nun in Arbeitswoche No. 4) richtig genervt - und in meinem Rucksack lag das im Eiltempo gepackte Frühstück (mein Magen knurrt - Kaffee hat er auch keinen bekommen) und in meinem Rücken mit offener Bürotür saß mein Chef ("Guuuten Morgen Frau Limbach, da haben sie ja wieder was vor sich"). Und neben mir meterhohe Zeitungstapel. - Am Ende hab ich die Zeitungen schon runter gezählt ("Noch 5 und ich darf ins Büro verschwinden, noch 4 und ich darf"...) - wenn da nicht mein Kollege um die Ecke gekommen wär: "Ach, ich hab ihnen auch noch was mitgebracht"... ("Noch 10 und ich darf ins Büro", "noch ...")...
Und um 11 hatte ichs dann doch geschafft und durfte mich wieder mit wichtigeren Aufgaben befassen: Herr P. aus D. feiert seinen 70 Geburtstag - als Mitbegründer des Heimatvereins Hintertupfingen trauert de ganze Gemeinde mit ihm...
Aber motivierend ist eins: Bald hab ich Geld. Mein erstes Monatsgehalt. Eigentlich habe ich soviele Ideen, wofür ich es ausgeben könnte und so wenig Gehalt, aber trotzdem: Es ist mein Geld und ich hab es ganz alleine verdient - und meine Bücher bekommen endlich ein neues zu Hause und müssen sich nicht mehr in meinem viel zu kleinen Bücherregal stapeln. - Und überhaupt: SHOPPEN (*hechel*)! ... ich glaube ich werde auch noch zur Klischeefrau! =)
...so, wer sich nun fragt, warum die Bea keine interessanteren Stories auf Lager hat gerade: Morgen fahre ich nach Heidelberg und schaue mir die Uni dort an - vielleicht erzähle ich Euch dann mal von meinen Zukunftsplänen! Aber nur vielleicht... ;)
LG, Bea
P.S.: Und die Moral von der Geschicht: Um 2 Uhr morgens solltest du nicht mehr Tolstoi lesen! - (...aber es war doch so herzzerreißend...*sfz*)
ra-bea - 25. Jul, 15:38
